Möglichkeiten für Journalist:innen
14.10.2026 Free Press Awards Einzelheiten
Kriterien für die Free Press Awards
Die Nominierungen für die Auszeichnungen werden von einer unabhängigen Jury aus internationalen Expert:innen bewertet. Bitte beachten Sie bei der Einreichung einer Nominierung folgende Punkte:
Sie können sich nicht selbst nominieren;
Wenn Sie jemanden nominieren, stellen Sie sicher, dass die betreffende Person darüber informiert ist und ihr Einverständnis gegeben hat;
Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Arbeitsproben zum Hochladen bereithalten – vorzugsweise mindestens drei Beiträge;
Um für die Kategorie „Newcomer of the Year“ infrage zu kommen, sollte die nominierte Person seit maximal drei Jahren als Journalist:in tätig sein.
Mit den Free Press Awards werden Journalist:innen und Medienschaffende gewürdigt, die sich mit großem Engagement für Pressefreiheit und unabhängige Information einsetzen. Wir ehren Journalist:innen und Medienschaffende, die allen Widrigkeiten zum Trotz weitermachen. Die Bewerbungsphase für die kommende Ausgabe ist eröffnet.
Free Press Unlimited möchte Journalist:innen auszeichnen, die alles riskieren, um uns mit Nachrichten zu versorgen, Medienpioniere, die den Weg für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit ebnen, und diejenigen, die unter widrigsten Umständen standhaft bleiben. Die Free Press Awards prämieren herausragende Arbeit in den Kategorien „Newcomer of the Year“ und „Most Resilient Journalist“.
08.10.2026 Journalismfund Europe: Förderprogramm „The Invisible Life“ (Das unsichtbare Leben) Einzelheiten
Nächste Fristen:
Donnerstag, 27. August 2026 um 13:00 Uhr MESZ (Brüsseler Zeit)
Donnerstag, 29. Oktober 2026 um 13:00 Uhr MEZ (Brüsseler Zeit)
Dieses Programm fördert grenzüberschreitende Teams professioneller Journalistinnen und Journalisten bzw. Medienredaktionen, die zu Themen rund um das Wohl landwirtschaftlicher Nutztiere sowie europäische Interessen innerhalb und außerhalb Europas recherchieren.
Viele Tiere, die für unsere Nahrungsmittelversorgung gezüchtet werden, bleiben für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar. Dazu gehören Hühner, Schweine und Rinder ebenso wie Arten, die in großflächigen Zuchtanlagen produziert werden – darunter Lachs, Tilapia, Wels, Scampi und Stör. Die Art und Weise, wie diese Tiere leben, wie ihre Haltung organisiert ist und welche gesellschaftlichen Folgen daraus entstehen, wird selten eingehend thematisiert.
08.10.2026 Stellenausschreibung – Redakteur/in (m/w/d), Moldau Einzelheiten
Standort: Moldau
Datum: 7. Oktober 2026
Bewerbungsfrist: 21. Oktober 2026
Vertragslaufzeit: Zunächst auf 6 Monate befristet, mit der Möglichkeit auf Verlängerung
Überblick über die Position
Als OCCRP-Regionalredakteur/in für Moldau sind Sie für die Leitung und Koordination lokaler sowie grenzüberschreitender Rechercheprojekte mit Bezug zu Moldau und den Nachbarländern verantwortlich. Die Rolle erfordert eine praxisnahe redaktionelle Führung sowie die enge Zusammenarbeit mit moldauischen Mitgliedszentren, Partnern, unabhängigen Redaktionen und freien Journalistinnen und Journalisten. Diese Position erfordert ausgeprägte Führungskompetenzen, einen scharfen investigativen Instinkt, Teamgeist und ein tiefgehendes Verständnis der politischen und medialen Landschaft Moldaus sowie des regionalen geopolitischen Kontexts.
07.10.2026 INTERNATIONALE JOURNALIST:INNEN-PROGRAMME Einzelheiten

Bewerber:innen aus Lateinamerika bewerben sich bis zum 22.11.2026 per E-Mail an das Pressereferat der deutschen Botschaft oder Generalkonsulats ihres Landes. (s.u.)
Für das Jahr 2027 schreiben die Internationalen Journalisten-Programme (IJP) erneut ein Stipendienprogramm für Deutschland und Lateinamerika aus. Talentierte Journalist:innen aus Deutschland und Lateinamerika erhalten damit die Möglichkeit, für zwei Monate in einem anderen Land zu arbeiten: Zum einen als Kurzzeit-Korrespondent:innen für ihre Heimatredaktionen, zum anderen als Gastredakteur:innen eines Mediums in Deutschland bzw. Lateinamerika.
Was will das Deutsch-Lateinamerikanische Stipendienprogramm erreichen?
Das IJP-Stipendium soll Journalist:innen aus Deutschland und Lateinamerika die Möglichkeit eröffnen, ihre bestehenden Kenntnisse zu vertiefen und neue Erfahrungen zu sammeln. Während ihres zweimonatigen Arbeitsaufenthalts sollen sie aktuelle Entwicklungen im Land verfolgen und Hintergründe besser einschätzen lernen. Ganz wichtig auch: einen Eindruck vom Journalismus im Gastland gewinnen. Das Programm endet nicht nach den zwei Monaten: Ein lebendiges Alumni-Netzwerk hat das Ziel, langfristige persönliche und berufliche Kontakte zwischen Deutschland und Lateinamerika zu festigen.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Journalist:innen im Alter von 25 bis 38, die hauptberufliche Berufserfahrung vorzuweisen haben, d.h. Studium und evtl. Volontariat sollten sie abgeschlossen haben. Deutsche Journalist:innen sollten in Deutschland wohnen und für deutsche Medien tätig sein, lateinamerikanische Journalist:innen wiederum sollten ihren Wohnsitz in Lateinamerika haben und für lokale Medien arbeiten. Dauerhafte Korrespondent:innen sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Mitarbeitende von Behörden, PR-Agenturen oder Pressestellen können sich nicht für dieses Stipendium bewerben. Die Bewerbenden sollten gute Sprachkenntnisse des Gastlandes haben. Für Teilnehmende aus Lateinamerika genügen prinzipiell auch sehr gute Englischkenntnisse. Bewerbungsschluss ist der 22.11.2026 .
Wann findet das Stipendium statt?
Das Stipendium beginnt für alle Stipendiat:innen mit einer mehrtägigen Einführungsveranstaltung vom 24.04. bis 28.04.2027 in Berlin. Im Mai und Juni ist der Aufenthalt der lateinamerikanischen Stipendiat:innen in Berlin.
Für die Stipendiat:innen aus Lateinamerika ist für Ende Mai eine einwöchige Reise in zwei oder drei deutsche Städte geplant, auch hier ist die Teilnahme verpflichtend. Am Wochenende vom 26.-27.06.2027 findet ein weiteres gemeinsames Seminar für alle Stipendiat:innen statt. Der zweimonatige Aufenthalt der deutschen Stipendiat:innen in Lateinamerika beginnt zwischen dem 28.06. und 11.07.2027 und kann individuell maximal um einen Monat verlängert werden. Die Teilnehmenden aus Deutschland treffen sich erneut nach ihrer Rückkehr am Samstag, 09.10.2027 in Berlin. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist verpflichtend.
07.10.2026 The New York Times Local Investigations Fellowship 2026 Einzelheiten
Bewerber:innen sollten mitbringen:
Drei bis fünf Jahre Berufserfahrung im Fachjournalismus (Beat Reporting) bei einer Lokalzeitung oder einem lokalen digitalen Nachrichtenportal.
Erfahrung entweder als freie:r Journalist:in oder als Festangestellte:r in einer Redaktion, die bereit ist, ein einjähriges Sabbatical zu gewähren.
Eine gültige Arbeitserlaubnis für die Vereinigten Staaten.
The New York Times beschreibt ihre Mission darin, nach der Wahrheit zu suchen und den Menschen dabei zu helfen, die Welt zu verstehen – mit unabhängigem Journalismus im Zentrum ihres Wirkens.
Das Local Investigations Fellowship unterstützt diese Mission, indem es Lokaljournalist:innen die Möglichkeit bietet, substanzielle investigative Vorhaben zu entwickeln und umzusetzen. Anstelle einer herkömmlichen Redaktionsstelle ist das Fellowship um eine konkrete Rechercheidee oder einen inhaltlichen Schwerpunkt aufgebaut, den die Journalist:innen vertiefen möchten.
Die ausgewählten Fellows widmen sich rund ein Jahr lang einer investigativen Recherche mit Fokus auf ihren jeweiligen Bundesstaat oder ihre Region. Es wird erwartet, dass aus ihrer Arbeit herausragende investigative Beiträge hervorgehen, die in The New York Times veröffentlicht werden.
Das Fellowship verbindet praxisnahe Recherche mit redaktionellem Mentoring. Die Fellows bleiben in den Gemeinden und Regionen ansässig, über die sie berichten; so bewahren sie das lokale Wissen, die Beziehungen und Quellen vor Ort, die für wirksamen Recherchejournalismus an der Basis unerlässlich sind. Regelmäßige Aufenthalte in den Redaktionsbüros von The New York Times für Schulungen und redaktionelle Begleitung sind ebenfalls fester Bestandteil des Programms.
07.10.2026 Das temporäre Relocation-Programm Einzelheiten
Das temporäre Relocation-Programm bietet finanzielle Unterstützung für eine aufnehmende Organisation, die für die Durchführung der temporären Schutzaufnahme (Relocation) einer ausgewählten menschenrechtsverteidigenden Person verantwortlich ist.
Schwerpunkte des Programms
Das Programm zielt darauf ab, finanzielle Mittel für eine Relocation bereitzustellen, die folgende wesentliche Komponenten umfasst:
(1) Einen ganzheitlichen Ansatz, der den vielfältigen Bedürfnissen von Menschenrechtsverteidiger:innen während des Aufenthalts gerecht wird – darunter: Erholung und Entlastung, berufliche Weiterbildung, Ausbau des Kontaktnetzwerks, emotionales und psychisches Wohlbefinden, Unterstützung für Familienangehörige und Weiteres.
(2) Eine Geschlechterperspektive, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Menschenrechtsverteidiger:innen zu gewährleisten – unter Berücksichtigung der spezifischen Herausforderungen und Risiken, denen Frauen, nicht-binäre und trans Personen sowie weitere geschlechtliche Minderheiten ausgesetzt sind.
(3) Nachhaltigkeit in der Phase nach der Relocation, damit Menschenrechtsverteidiger:innen ihre menschenrechtliche Arbeit fortsetzen können.
Das temporäre Relocation-Programm stellt Mittel für die Schutzaufnahme von Menschenrechtsverteidiger:innen bereit, die beabsichtigen, bei entsprechenden Rahmenbedingungen in ihr Herkunftsland oder ihre Herkunftsregion zurückzukehren, und planen, ihre Arbeit für die Menschenrechte nach Abschluss des Programms fortzuführen.
Das Programm gewährt Unterstützung für einen befristeten Zeitraum (bis zu 1 Jahr) und fördert weder dauerhafte Umsiedlungen noch Asylverfahren.
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