14.10.2026 Die Preisträger*innen stehen fest! Einzelheiten
Wann: Mi., 14.10.2026, 18:00 Uhr
Wo: Museum der Arbeit, Hamburg
Was: Preisverleihung des taz Panterpreises (Moderation: Gereon Asmuth, inkl. Musikprogramm)
Anmeldung: pretix.eu/panter/preis

Die Jury hat entschieden, welches Medienprojekt den zweiten panterpreis erhält. Doch beide Gewinner*innen des Leser:innen- und des Jurypreises werden erst am 14. Oktober in Hamburg bekannt gegeben.
taz panterstiftung | Am 1. September 2026 war die Jury zur Vergabe des taz panterpreises in die taz geladen. Die taz-Leser*innen hatten schon im Juni darüber entschieden, wer von den sieben nominierten Medienprojekten den Preis der Leser*innen zum Thema „Unabhängig, kritisch resilient: Medien von unten“ erhalten soll. Nun stimmte die Jury darüber ab, welches der restlichen sechs Projekte den zweiten Preis bekommen soll. Beide Preise sind mit je 5.000 EUR dotiert.
Auch diesmal war die Entscheidungsfindung ein hartes Ringen, das in mehrere Runden ging. Schließlich gab es gute Argumente für jedes der nominierten Projekte. Es wurden Fragen diskutiert wie: Sollte vor allem der beharrliche, langjährige Einsatz eines Mediums ausgezeichnet werden? Oder eher welches Projekt für die Medienbildung am wichtigsten ist? Wer braucht am meisten Unterstützung und kann das Preisgeld am besten gebrauchen? Wer greift Themen auf, die sonst unter den Tisch fallen? Oder sollten insbesondere Medien im Osten Deutschlands gefördert werden?
An der Jury wirkten mit:
• Frauke Böger, Spiegel-Redakteurin im Ressort Deutschland/Panorama
• Steffen Grimberg, Medienjournalist & Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbands in Berlin und Brandenburg
• Canset İçpınar, (Interims-) Chefredakteurin & Leiterin der digitalen Transformation Der Freitag
• Martin Kaul, Investigativjournalist beim Rechercheverbund von NDR, WDR und SZ, Mitglied im Vorstand von Reporter ohne Grenzen & im Kuratorium der taz panterstiftung
• Hannes Kreschel, Aktivist und Content Creator
Die taz panterstiftung bedankt sich für das Engagement der Jury!
Die Gewinner*innen werden allerdings erst bei der Preisverleihung am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit bekannt gegeben. Bei der feierlichen Veranstaltung werden die Gewinner*innen von taz-Moderator Gereon Asmuth vorgestellt, und es gibt auch ein musikalisches Begleitprogramm. Mehr Infos zur Preisverleihung finden Sie hier. Direkt anmelden können Sie sich unter diesem Link: pretix.eu/panter/preis.
24.09.2026 Afrika und die Weltmächte – Wer gestaltet die Zukunft? Einzelheiten
Sprache: Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung
Wann: Do., 24.09.2026, 19 Uhr
Sektempfang: 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Wo: taz Kantine und im Livestream.
Friedrichstr. 21
10969 Berlin

Expert:innen und Teilnehmer:innen eines Workshops der taz panterstiftung debattieren das Verhältnis ihres Kontinents zu den großen Mächten der Welt – und stellen ihr gemeinsam produziertes Magazin vor.
taz panterstiftung | Die Wirtschaftsleistung allein Deutschlands ist heute etwa 1,5-mal so groß wie die Afrikas – obwohl dort 20-mal mehr Menschen leben. Europas wirtschaftliche und technologische Ressourcen böten enorme Möglichkeiten für faire Partnerschaften mit dem afrikanischen Kontinent – die Bekämpfung von Armut, die grüne Transformation und nachhaltige Entwicklung.
Doch Europas hochnervöse Gesellschaften sind heute vor allem mit sich selbst beschäftigt: Sie fürchten Russland, fühlen sich von den USA verlassen, sind gespalten durch den Aufstieg der Rechtsextremen, überwältigt von der Klimakrise und überfordert mit der Migration.
Viele dieser Themen haben direkt mit Afrika zu tun. Doch für eine Nachbarschaftspolitik, die Europas und Afrikas Zukunft gemeinsam gestaltet, fehlen Mut und Wille. Andere Akteure füllen dieses Vakuum: Russland mit Militärkooperation, China mit Infrastruktur, die Golfmonarchien mit Investitionen. Oder sie wenden sich ab – wie die USA. Afrikanische Staaten versuchen, aus der Konkurrenz dieser Mächte neue Handlungsspielräume in einer sich veränderndern Weltordnung zu gewinnen.
Seit April 2026 haben Print-, TV- und Radiojournalist:innen aus 16 afrikanischen Ländern beim 5. taz Panter Afrika Workshop darüber nachgedacht, wie sich das Verhältnis ihres Kontinents zu den großen Mächten der Welt verändert. Daraus ist ein 64-seitiges, zweisprachiges Magazin entstanden.
Bei diesem taz talk stellen sie das Magazin mit Spotlights auf ihre Länder vor und debattieren mit Expert:innen über globale Mächte und ihren Einfluss auf die Zukunft Afrikas.
Im Gespräch:
🐾 Dr. Karoline Eickhoff, Forschungsgruppe „Megatrends Afrika“, Stiftung Wissenschaft und Politik
🐾 Dr. Andreas Grünewald, Brot für die Welt
🐾 Claire Mom, Reporterin Tageszeitung The Cable, Nigeria
🐾 Mildred Pedun, TV-Journalistin NTV, Uganda
🐾 Prof. Anja Osei, Otto-Suhr Institut der FU Berlin (angefragt)
Spotlights afrikanischer Journalist:innen auf ihre Länder:
🐾 Geopolitik und Krieg in Sudan – Ismar Idris, Medienplattform Sudan Bukra, Darfur/Sudan
🐾 Äthiopiens Grüne Revolution – Dabia Nesredin, Al Jazeera, Äthiopien
🐾 Afrikas Rekruten für Russlands Ukraine-Krieg – Saleck Zeid, Mauretanien
🐾 Milliardenbusiness LNG – Samuel Comé, Mosambik
Moderation:
🐾 Christian Jakob, taz-Redakteur und redaktioneller Leiter des Afrika-Workshops
04.09.2026 Wetten, dass… die Demokratie gewinnt?! Einzelheiten
Wann: Fr., 04.09.2026, 18:30 Uhr
Einlass: 18 Uhr
Wo: Peter-Weiss-Haus
Doberaner Str. 21
18057 Rostock
und parallel im Livestream
Eintritt frei. Platzreservierung erforderlich.

Vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern bringt die taz im Peter-Weiss-Haus in Rostock einen Abend lang Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und der demokratischen Parteien auf die Bühne.
Aus der taz | Aktuell steht die AfD in Umfragen weit vorne. Gleichzeitig ist die Zivilgesellschaft vor Ort die lebendigste der ganzen Republik, sind die Bündnisse so breit wie nie. Wetten, dass die Demokratie gewinnt?, fragten wir bereits beim diesjährigen taz lab und beim taz Forum im Moritzhof in Magdeburg vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt – und nun erneut am 4. September in Rostock.
Zum Auftakt berichten Engagierte mit Schnaps von ihren absurdesten Momenten im Kampf gegen Demokratiefeinde und eine träge Verwaltung. Wer kann das toppen? Das Publikum ist gefragt und kann auch eine Wette einbringen.
Im Anschluss sprechen Vertreter:innen der Politik über die politische Zukunft des Landes. Was sind ihre Pläne für eine starke Zivilgesellschaft und wie stellen sie sich auf, um nach der Wahl handlungsfähig zu bleiben?
Es diskutieren für die Zivilgesellschaft:
🐾 Aman Anosh ist Koordinator des Eine Welt-Promotor:innen-Programms in Mecklenburg-Vorpommern und Mitgründer von „Jugend Spricht“, dem ersten migrantischen Jugendverband im Bundesland. 2015 floh er von Afghanistan nach Deutschland.
🐾 Christian Arnold Krüger gründete 2018 den Verein Queer-Strelitz und veranstaltet den CSD in Neustrelitz und Neubrandenburg.
🐾 Leila Proft ist Sprecherin des Netzwerks „Zusammen bewegen“ und Beraterin für Demokratiestärkung und Extremismusprävention im Landkreis Rostock.
🐾 Michael Steiger leitet den Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern und gilt in Greifswald als „Urgestein der Zivilgesellschaft“.
Es diskutieren für die Politik:
🐾 Julian Barlen ist Fraktionsvorsitzender der SPD in Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher für Strategien für Demokratieförderung und Extremismusbekämpfung.
🐾 Hennis Herbst ist Landesvorsitzender der Linken Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft.
🐾 Katy Hoffmeister ist Generalsekretärin der CDU Mecklenburg-Vorpommern und frühere Justizministerin des Landes.
🐾 Claudia Müller ist Spitzenkandidatin der Grünen Mecklenburg-Vorpommern, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion.
Moderation:
🐾 Katrin Gottschalk, Chefredakteurin der taz, und Anne Fromm, Leiterin des taz-Ressorts Reportage & Recherche.
🐾Anna Lehmann, Leiterin des taz-Parlamentsbüros, und Rainer Rutz, Redakteur im taz-Ressort Inland.
17.06.2026 taz Talk über Klimajournalismus Übermorgenland Einzelheiten
Veranstaltungsinformationen
Wann: Mi. 17.06.2026, 19 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Wo: taz Kantine und im Livestream (auf Deutsch und Arabisch)
Friedrichstr. 21
10969 Berlin
Eintritt frei.
Die Teilnahme ist nur mit einem im Voraus gebuchten Ticket möglich. Wir bitten Sie daher um eine Anmeldung über dieses Ticket-Portal. Die Plätze sind begrenzt, der Eintritt ist kostenlos. Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.

Im Jahr 2050 droht Nordafrika und dem Nahen Osten der Klimakollaps. Schon heute erwärmt sich die Region doppelt so schnell wie der Rest der Welt. 25 Journalistinnen aus 16 arabischsprachigen Ländern, vereint im Projekt Green Panter der taz panterstiftung, haben zwei Jahre lang nach Antworten auf die Frage gesucht, wie es sich in ihren Heimatländern in Zukunft noch leben lässt.
Manche ihrer Antworten – wie etwa innovative Anbaumethoden in der Landwirtschaft – geben Anlass zur Hoffnung, andere – wie etwa eine syrische Zukunft, in der nur noch nachts gearbeitet werden kann – sind dystopisch. Erschwerend kommt hinzu, dass in Ländern wie Syrien, dem Libanon oder im Sudan, die Klimakrise nur eine von vielen Krisen ist. Journalistinnen aus der Region stehen also gleich vor mehreren Herausforderungen:
Wie berichtet man in Kriegszeiten über die Klimakrise? Kann man gegen die allmächtige Öl-Lobby anschreiben? Wie recherchiert man, wenn es nur wenige verlässliche Daten gibt? Und warum sind es eigentlich vor allem Journalistinnen, die über die Klimakrise berichten?
Ein Gespräch mit:
🐾 Die Namen der Gäste werden noch bekannt gegeben.
🐾 Sven Recker moderiert den Talk, er ist Projektleiter der taz panterstiftung.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Arabisch mit Simultanübersetzung statt.
02.07.2026 taz panter Talk über Kuba In Wartestellung Einzelheiten
Die taz panterstiftung lädt zu einem Theatermonolog und einem Gespräch mit dem Schriftsteller Amir Valle und kubanischen Journalist:innen über die derzeitige Lage und mögliche Perspektiven Kubas ein.
„Warum ist mein Sohn gestorben?“ Mit dieser Frage protestierte die US-amerikanische Friedensaktivistin Cindy Sheehan, deren Sohn Casey 2004 im Irakkrieg umgekommen war, wochenlang vor der Ranch des damaligen US-Präsidenten George W. Bush. Diese Phrase ist zugleich zentrale Kernfrage des Theaterstücks „Mutter Courage – Das authentische und imaginäre Tagebuch der Cindy Sheehan“ von Dario Fo und Franca Rame

Veranstaltungsinformationen
Wann: Do. 02.07.2026, 19 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Wo: taz Kantine und im Livestream (auf Deutsch und Spanisch)
Friedrichstr. 21
10969 Berlin
Eintritt frei.
Die Teilnahme ist nur mit einem im Voraus gebuchten Ticket möglich. Wir bitten Sie daher um eine Anmeldung über dieses Ticket-Portal. Die Plätze sind begrenzt, der Eintritt ist kostenlos. Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei.
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