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Wasserversorgung in Syrien: Es bleibt nur das Warten

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Der Artikel beschreibt das Leben in einem Vertriebenencamp im Nordwesten Syriens, wo der Zugang zu sauberem Wasser knapp und unberechenbar geworden ist. Die Autorin Huda Yahya Al-Kulaib schildert, wie sich der Alltag durch die ständige Unsicherheit verändert hat: Wasser wird unregelmäßig per Tankwagen geliefert, und die Bewohner müssen jeden Tropfen sorgfältig einteilen.

Grundlegende Tätigkeiten wie Trinken, Kochen und Waschen sind vom Warten und Improvisieren geprägt, was für Familien Stress und Erschöpfung bedeutet. Die Situation wird durch rückläufige internationale Hilfen und die nach Jahren des Krieges zerstörte Infrastruktur zusätzlich verschärft.

Über die körperlichen Entbehrungen hinaus betont der Text auch die emotionalen und psychologischen Belastungen der Wasserknappheit, insbesondere für Kinder. Damit wird deutlich, dass es sich bei der Krise nicht nur um ein humanitäres Problem handelt, sondern um eine zutiefst persönliche Erfahrung. Der Artikel wurde im September 2025 in der Zeitung taz veröffentlicht.

Über Huda Yahya Al-Kulaib: Huda Yahya Al-Kulaib ist eine syrische freie Journalistin aus Idlib, die seit 2015 über soziale und wirtschaftliche Themen berichtet, mit besonderem Fokus auf Frauen, Kinder und marginalisierte Gruppen. Sie schreibt für regionale und internationale Medien und ist Mitglied des Syrian Female Journalists Network, wo sie sich auch in der Ausbildung und Förderung junger Journalistinnen engagiert. Sie nahm am hybriden Workshop „Her Turn Syria“ teil, der seit April 2025 von der taz panterstiftung organisiert wird. Das Programm unterstützt gezielt syrische Journalistinnen. Ihre Arbeit verbindet häufig professionelle Berichterstattung mit eigenen Erfahrungen aus einem vom Konflikt geprägten Alltag.

Den vollständigen Artikel lesen:
https://taz.de/Wasserversorgung-in-Syrien/!6113332/